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Sonderaufwendungen färben PSI-Ergebnis tiefrot

28.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die PSI AG hat ihren Verlust im vergangenen Geschäftsjahr bei sinkenden Umsätzen deutlich ausgeweitet. Die Einnahmen des Berliner Softwarehauses schrumpften gegenüber 2003 um 16 Prozent auf 137,6 Millionen Euro. Der Fehlbetrag vor Zinsen und Steuern (Ebit) stieg von einer Million auf 9,1 Millionen Euro. Unter dem Strich verbuchte das Unternehmen ein Defizit von 12,3 Millionen Euro, verglichen mit einem Nettoverlust von 4,8 Millionen im Vorjahr. Das Ergebnis wurde allerdings von Sonderaufwendungen in Höhe von 11,2 Millionen Euro belastet. Dazu zählt unter anderem eine Wertberichtigung von 4,2 Millionen Euro wegen eines verlorenen Rechtsstreits mit dem Land Berlin.

Nachdem im Schlussquartal 2004 bereits ein ausgeglichenes Ebit-Ergebnis erzielt wurde, rechnet PSI für das laufende Vierteljahr trotz mäßiger Auslastung in den Bereichen Informations- und Gas-Management mit einem operativen Gewinn. (mb)