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Softwareunternehmen erhalten mehr Wagniskapital

28.10.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Trotz der anhaltenden Konjunkturflaute investierten Wagniskapitalgeber im abgelaufenen dritten Quartal mehr Geld in Softwareunternehmen als in den drei Monaten zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt eine gemeinsame Studie der US-Marktforschungsfirma Venture One und dem Serivceanbieter Ernst & Young. Mit 3,9 Milliarden Dollar fielen die Investitionen zwar insgesamt auf den niedrigsten Stand seit vier Jahren. Doch die Softwareentwickler strichen mit 1,2 Milliarden Dollar deutlich mehr Geld ein als zuvor. Insbesondere Firmen, die sich auf Business-Anwendungen spezialisiert haben, erhielten im dritten Quartal fast 50 Prozent mehr Venture Capital. Im Sektor Telekommunikation entwickelten sich die Investitionen den Angaben zufolge stark rückläufig. (wh)