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Softwarepiraterie kommt US-Spiele-Industrie teuer zu stehen

15.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Videospiele-Industrie in den USA gingen im vergangenen Jahr rund 1,9 Milliarden Dollar an Umsatz verloren. Schuld daran sei die weltweite Softwarepiraterie, erklärte der Branchenverband Interactive Digital Software Association (IDSA). Diese Zahlen sind in dem Bericht enthalten, den die International Intellectual Property Alliance (IIPA) am heutigen Freitag beim US-Handelsministerium einreichen will. IDSA und IIPA verlangen, dass die US-Regierung gegen rund 50 Länder vorgeht, die angeblich nicht genügend Maßnahmen gegen das illegale Kopieren von Video- und PC-Spielen unternehmen. Nach Angaben der IDSA nahmen die Spielehersteller im vergangenen Jahr zirka 6,35 Milliarden Dollar in den USA ein. (ka)