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Software kann mit High-Performance Computing nicht mithalten

15.07.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Für viele Unternehmen wird High-Performance Computing (HPC) spätestens dann zur kritischen IT-Größe, wenn es darum geht, Produkte am Computer zu entwerfen, ihr Verhalten zu simulieren und zu testen, um sie dann möglichst schnell in die Produktion und auf den Markt zu bringen. Doch immer stärker zeigt sich, dass die Hardware eine Leistung anbietet, die von der Software nicht mehr genutzt werden kann, so eine Marktuntersuchung der Analysten von IDC, die ihre Studienergebnisse jetzt auf einer US-amerikanischen High Performance Users Conference vorgestellt haben.

Während sich zum Beispiel in Server-Verbünden mehrere tausend Prozessoren parallel schalten lassen, können viele HPC-Applikationen der unabhängigen Softwarehäuser typischerweise nur zwölf oder 16 Prozessoren gleichzeitig nutzen. Hauptursache dieses Defizits ist laut IDC, dass der Markt der HPC-Anwender wohl noch nicht groß genug ist, um die Investitionen zu rechtfertigen, die Softwarehersteller für die Anpassung und Skalierung ihrer Produkte ausgeben müssten. (ue)