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Software AG legt ordentlich zu

24.10.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Software AG hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres einen Umsatz von rund 300 Millionen Euro erwirtschaftet. Das sind 16 Prozent mehr als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der Konzernüberschuss stieg um 77 Prozent auf 43,6 Millionen Euro. Besonders profitierte die Darmstädter Softwareschmiede durch den Börsengang ihrer Tochtergesellschaft SAP-SI, einem Joint Venture mit der SAP AG aus Walldorf, der dem Unternehmen 22,2 Millionen Euro einbrachte.

Die Einnahmen aus dem Lizenzgeschäft konnte die Software AG im ersten Dreivierteljahr um 17 Prozent auf 91,6 Millionen Euro steigern. Dabei hat sich der Umsatz mit E-Business-Produkten im Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelt. Im Wartungsbereich legte die Company um acht Prozent auf 94,9 Millionen Euro zu. Die Sparte Professional Services erreichte mit rund 112 Millionen Euro eine Wachstumsrate von 24 Prozent.

Vorstandschef Erwin Königs rechnet für das gesamte Geschäftsjahr 2000 mit einem Umsatz von "deutlich über 400 Millionen Euro und einer Umsatzrendite vor Steuern von 28 Prozent".

Zudem gab der deutsche Konzern die Übernahme des Mailänder Softwaredienstleisters Instrumatic 2000 bekannt - mit Wirkung zum 1. Juli 2000. Durch die Akquisition des italienischen Anbieters sowie einer Reihe neuer Vertriebspartner will die Software AG ihre europäische Marktposition im Bereich Infrastruktursoftware für E-Business ausbauen.