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Software AG geht zurück zu Inhaberaktien

27.06.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Mit Wirkung zum 30. Juni schafft die Software AG ihre im November 2000 eingeführten Namensaktien ab und ersetzt sie wieder durch Inhaberpapiere. Die Hoffnungen auf transparentere Investor Relations hätten sich nicht erfüllt, teilte das Unternehmen mit; die höheren Kosten für registrierte Anteilscheine seien daher nicht gerechtfertigt. Speziell ausländische Investoren ließen sich selten ins Aktienregister eintragen; die Gruppe von Anlegern, die 67 Prozent des Free Float halte, habe sich nicht identifizieren und adressieren lassen. "Gute Investor Relations sind unabhängig von der Aktiengattung", befindet Finanzvorstand Arnd Zinnhardt.

Nach dem heutigen Handelsschluss werden sämtliche Namensaktien der Software AG im Verhältnis eins zu eins in Inhalberanteile getauscht und ab kommender Woche exklusiv nur noch in dieser Form gehandelt. Gleichzeitig ändert sich die International Stock Identification Number (ISIN) von DE0007242646 nach DE0003304022 und das Tickersymbol in "SOW". (tc)