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Softbank macht hohe Verluste trotz Umsatzplus

10.02.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der japanische Telekommunikationskonzern Softbank ist in seinem dritten Geschäftsquartal tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Der Nettoverlust stieg in dem Ende Dezember abgeschlossenen Quartal auf 26,56 Milliarden Yen (umgerechnet 251,4 Millionen Dollar). Im gleichen Zeitraum des Vorjahres hatte Softbank ein Minus von 16,34 Millionen Yen ausgewiesen.

Verantwortlich für die Verluste waren Firmenangaben zufolge die hohen Werbeausgaben im Festnetz- und Breitband-Bereich. Die Umsätze entwickelten sich erfreulich: Vor allem dank der Übernahme des Festnetzanbieters Japan Telecom konnte Softbank seine Einnahmen um 89 Prozent von 137 Millionen auf 258 Millionen Yen steigern.

Die Akquisition machte Softbank zum größten Internet-Service-Provider Japans. Allein im Breitbandgeschäft hat das Unternehmen mittlerweile 4,65 Millionen Mitglieder. Auch die E-Commerce- und Finanzdienstleistungsangebote entwickeln sich Firmenvertretern zufolge gut. (sp)