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Intel vPro

So stellen Sie die Produktivität im Remote-Office sicher

04.08.2020
Veraltete Hardware, hoher Administrationsaufwand und mangelnde Stabilität der Clients können Remote Work zur Herausforderung für Admins machen. Die Intel vPro Plattform sichert die Produktivität auch im Remote-Office.

Die Entwicklungen der letzten Monate haben es gezeigt: Remote Work ist ein Megatrend, der alle Branchen und Länder durchzieht. Betroffen sind alle Unternehmen. Selbst Firmen, die Home-Office und Co. bisher eher ablehnend gegenüberstanden, schwenken in Krisenzeiten bereitwillig auf Telearbeit um. Diese Tendenz dürfte nach Einschätzung von Experten nachhaltig sein.

Die Intel vPro Plattform erleichtert IT-Admins die Fernwartung von Remote-Clients.
Die Intel vPro Plattform erleichtert IT-Admins die Fernwartung von Remote-Clients.
Foto: Andrey Suslov - shutterstock.com

Weil ortsunabhängiges Arbeiten heute quasi Standard ist, gehört es weltweit inzwischen zu den Top-Prioritäten vieler IT-Abteilungen. Allerdings zeigten die praktischen Erfahrungen der letzten Monate auch, dass Remote Working nicht einfach von selbst funktioniert. Im Gegenteil: Sowohl die Nutzer als auch die IT hatten an allen Ecken und Enden mit Schwachpunkten und Problemen zu kämpfen.

Viele Mitarbeiter arbeiten beispielsweise mit alten und leistungsschwachen Endgeräten. Veraltete Hardware kostet den Anwender schon bei einfachen Office-Anwendungen viel Zeit, Geduld und Produktivität. Bei videobasierter Kommunikation sind die Performance-Anforderungen noch höher. In diesem Fall ist deutlich mehr Leistung für eine hohe Bild- und Netzwerkqualität notwendig. Und bei Führungskräften kommen oft komplexere Werkzeuge wie Analytics-Tools hinzu, die ebenfalls hohe Ressourcen einfordern.

Solche Engpässe mindern die Arbeitsleistung der Mitarbeiter. In einer Forrester-Umfrage im Auftrag von Intel gaben 75 Prozent der Mitarbeiter mittelständischer Betriebe Produktivitätsprobleme aufgrund leistungsschwacher Prozessoren an. Diese Arbeitsbremsen lassen sich ganz einfach verhindern, indem den Mitarbeitern moderne PCs und Laptops der Unternehmensklasse zur Verfügung gestellt werden. Sie bewältigen auch höhere Anforderungen im Remote Office und gewährleisten den reibungslosen Arbeitsfluss der Nutzer.

Wartung aus der Ferne

Alte und störanfällige PCs und Laptops können aber auch für IT-Verantwortliche und Admins zum Albtraum werden. Sie sind teuer und nur unter hohem Aufwand zu warten - erst recht, wenn sie nicht vor Ort verfügbar sind. Anders als beim normalen Arbeiten in der Unternehmenszentrale sitzt der IT-Support im Home-Office nicht zwei Zimmer weiter, wo ein Problem umgehend gelöst werden kann.

Die einfache Verwaltbarkeit von Remote-Systemen ist für Unternehmen aber unumgänglich, weil nur ein gut gewarteter PC einen sichereren und stabilen Betrieb ermöglicht. Bei Remote Work ist deshalb wichtig, dass die Hardware aus der Ferne umfassend gemanagt und unterstützt werden kann. Fehlfunktionen und andere Defekte müssen jederzeit via Fernwartung diagnostizierbar und behebbar sein. Das sollte unabhängig vom Systemzustand möglich sein - selbst dann, wenn das Betriebssystem abgestürzt oder gar beschädigt ist.

Bei videobasierter Kommunikation sind die Performance-Anforderungen höher und es ist deutlich mehr Leistung für eine hohe Bild- und Netzwerkqualität notwendig.
Bei videobasierter Kommunikation sind die Performance-Anforderungen höher und es ist deutlich mehr Leistung für eine hohe Bild- und Netzwerkqualität notwendig.
Foto: REDPIXEL.PL - shutterstock.com

Remote-Wartungsfunktionen auf entsprechend leistungsfähigen Clients geben IT-Teams heute die Möglichkeit, Rechnerprobleme aus der Ferne zu beheben, sie zu diagnostizieren und die richtigen Lösungen zu implementieren. Bei PCs mit der Intel vPro Plattform kann die IT beispielsweise Echtzeit-Telemetrieanalyse nutzen, um Systemprobleme schnell zu diagnostizieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Forrester berichtet in seiner Studie, dass ein funktionierendes Desktop-Management 70 Prozent der Kosten reduzieren kann.

Stabilität gewährleisten

Mit Fernverwaltung kann die IT-Abteilung auch für die notwendige Stabilität der Clients im Remote-Betrieb sorgen. Aufgrund der großen Menge an Software-Updates und Treiberinkompatibilitäten ist die Verwaltung von Firmen-PCs in der heutigen IT-Umgebung hochkomplex geworden. Es ist möglich, dass sich die Treiber von den zuvor bereits qualifizierten Systemen unterscheiden, was die Verwaltung von Standardkonfigurationen (Images) erschwert und die Kosten für den Hardware-Support in die Höhe treibt.

Ein Image erfordert beispielsweise umfassende Systemtests und -validierungen. Nur so lässt sich die Treiberkompatibilität sicherstellen und garantieren, dass Anwendungen ordnungsgemäß funktionieren. Dieser Qualifizierungsprozess kann bis zu 90 Tage in Anspruch nehmen, bevor die Images im gesamten Unternehmen bereitgestellt werden.

Treiberinkompatibilitäten können dafür sorgen, dass PCs nicht mehr stabil laufen oder abstürzen, was wiederum die Produktivität der Mitarbeiter hemmt.
Treiberinkompatibilitäten können dafür sorgen, dass PCs nicht mehr stabil laufen oder abstürzen, was wiederum die Produktivität der Mitarbeiter hemmt.
Foto: fizkes - shutterstock.com

Häufige Treiber- und Software-Updates bedeuten zudem Bedarf nach erneuten Tests, um aktualisierte Konfigurationen zu validieren. Das könnte für IT-Teams die Planung und Durchführung eines neuen Rollouts nach sich ziehen, was wiederum für die Mitarbeiter sehr störend sein kann. Diese Herausforderungen lassen sich mit einer PC-Plattform meistern, die Stabilität auf umfassend getesteten und geprüften Komponenten mit begrenzten Updates über einen bestimmten Zeitraum gewährleistet.

Die vPro Plattform sichert leistungsfähiges Remote Working

Mit seiner vPro Plattform hat Intel eine umfassende Unternehmenslösung entwickelt, die das Dreigestirn aus Performance, Administrierbarkeit und Stabilität für Remote Work gewährleistet. Um ein angemessenes, flüssiges Arbeiten zu erreichen, kombiniert vPro Spitzenprozessoren von Intel mit Funk- und kabelgebundener Hochgeschwindigkeits-Netzwerktechnik, Thunderbolt-Interfaces sowie Intel Pro-SSDs oder Optane-Speicher für schnellen Datenzugriff. Die reaktionsschnellen Systeme steigern bei allen Mitarbeitern die Produktivität, insbesondere bei denjenigen, die auch fern der Zentrale komplexere Aufgaben zu erledigen haben.

Für die Verwaltung der Remote-Systeme hat Intel die Active Management Technologie (AMT) entwickelt - ein zentraler Bestandteil der vPro Plattform. ATM ermöglicht das Booten, die Diagnose und die Reparatur der Rechner aus der Ferne. Der Administrator kann damit remote - auch ohne Einschalten des PCs - auf das BIOS und den Bildschirminhalt des Geräts zugreifen. So können beispielsweise beschädigte Betriebssysteme oder auch defekte Festplatten problemlos mittels Fernwartung erkannt und gegebenenfalls repariert werden.

Auch die notwendige Stabilität der Remote-Systeme wird sichergestellt. Das zur vPro gehörende Intel Stable Image Platform Program (Intel SIPP) unterstützt die IT bei der Verwaltung von Software-Lebenszyklen. Kompatibilitätsprobleme lassen sich damit vermeiden; wichtige Systemkomponenten werden für 15 Monate oder bis zum nächsten Plattform-Release stabilisiert. Schließlich bedeuten wenige Änderungen an der Hardware auch weniger Schwierigkeiten, besonders bei der Bereitstellung von PC-Images.

Insgesamt reduzieren sich durch den Einsatz der Intel vPro Plattform der Aufwand für Remote-Verwaltung und -Wartung von Endgeräten erheblich. Die Anzahl der Supportanfragen und Arbeitsunterbrechungen werden auf ein Minimum verringert und die Kosten deutlich gesenkt.