Tipps zum Risikomanagement

So reduzieren GmbHs ihr Risiko

18.02.2011
Von 
Renate Oettinger ist Diplom-Kauffrau Dr. rer. pol. und arbeitet als freiberufliche Autorin, Lektorin und Textchefin in München. Ihre Fachbereiche sind Wirtschaft, Recht und IT. Zu ihren Kunden zählen neben den IDG-Redaktionen CIO, Computerwoche, TecChannel und ChannelPartner auch Siemens, Daimler und HypoVereinsbank sowie die Verlage Campus, Springer und Wolters Kluwer.

Checkliste

Schauen Sie sich die folgende Checkliste an und beantworten Sie die Fragen mit "Ja" oder "Nein":

  • Sind Sie wirklich sicher, dass Sie die Vorschriften und Anforderungen des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) erfüllen?

  • Haben Sie ein strategisches Beobachtungs-, Frühwarn- und Risikomanagementsystem?

  • Ist das System auf dem neuesten Stand und aktuell?

  • Sind Sie in der Lage, subjektive, nicht sichtbare, aber bedrohliche Risikofaktoren zu identifizieren und rechtzeitig Schlüsse zu ziehen?

  • Wissen Sie zum Beispiel, wer von Ihren Kunden, Geschäftspartnern, Lieferanten etc. bilanziell überschuldet ist?

  • Sind Sie jederzeit in der Lage, den Eintritt der Unterkapitalisierung und den Verlust der Hälfte des Eigenkapitals oder ein bilanzielle Überschuldung zu verhindern?

  • Haben Sie genug flüssiges Geld?

  • Gibt Ihnen Ihre Bank noch Geld?

  • Sind Sie / Ihre Organisation jederzeit in der Lage, die wirtschaftliche Situation der Gesellschaft darzustellen, und können Sie ggf. Ihrer Sanierungspflicht (§§ 43 I GmbH) nachkommen?

  • Haben Sie ein Konzept, Ihr Geschäftsmodell ständig zu erneuern?

  • Haben Sie genug neue Geschäftsideen?

  • Steigt Ihr Auftragseingang?

  • Haben Sie ein Frühwarnsystem und Risikomanagementsystem, aber es fehlt Ihnen die Brücke, um die Erkenntnisse aus dem Risikomanagement in das Führungssystem zu überführen?