Converged Infrastructure statt RISC

So machen Sie mit FlexPod Ihr Rechenzentrum Cloud-ready

22.02.2021
Anzeige  Server mit RISC-Prozessoren und UNIX als Betriebssystem haben ihre besten Zeiten hinter sich. Digitalisierungsprojekte, Cloud Computing und Work-from-Anywhere-Konzepte brauchen eine wesentlich agilere IT-Infrastruktur, wie sie beispielsweise FlexPod bereitstellt.
Das Converged-Infrastructure-System FlexPod von Cisco und NetApp besteht aus aufeinander abstimmten und validierten Komponenten: Servern, Speichersystemen, Netzwerk-Switches, Hypervisors und einer Management-Software
Das Converged-Infrastructure-System FlexPod von Cisco und NetApp besteht aus aufeinander abstimmten und validierten Komponenten: Servern, Speichersystemen, Netzwerk-Switches, Hypervisors und einer Management-Software
Foto: Logicalis

Aus Alt mach Neu - und zwar schnell! Vor dieser Herausforderung steht ein beträchtlicher Teil der Unternehmen in Deutschland. Der Grund ist, dass mit den vorhandenen Server-Systemen kein Staat mehr zu machen ist, vor allem vor dem Hintergrund der digitalen Transformation. Denn Rechner mit RISC-Prozessoren und UNIX-Betriebssystemen wie AIX, HP UX oder Solaris kamen in einer Zeit auf den Markt, als digitale Geschäftsmodelle noch nicht in Sicht waren. Dasselbe gilt für Ansätze wie die Cloud, virtuelle Desktop-Umgebungen, Work-from-Anywhere-Konzepte und agile Entwicklungsmethoden wie DevOps.

Hinzu kommt, dass durch die COVID-19-Pandemie die Digitalisierung in Deutschland schneller in Fahrt kommt, als es Marktexperten erwartet haben. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die das Marktforschungsunternehmen Bitkom Research im Herbst 2020 im Auftrag des deutschen Digitalverbands Bitkom erstellte. Das heißt, der Druck wächst, die IT-Infrastruktur zügig zu erneuern. Sonst droht die Gefahr, dass der Digitalisierungsschub zu einer Spaltung der deutschen Wirtschaft führt, so die Studie: in analoge Nachzügler und digitale Vorreiter.

Durch die Corona-Pandemie wurde deutschen Unternehmen noch deutlicher vor Augen geführt, wie wichtig die Digitalisierung ist, etwa um die Resilienz zu erhöhen.
Durch die Corona-Pandemie wurde deutschen Unternehmen noch deutlicher vor Augen geführt, wie wichtig die Digitalisierung ist, etwa um die Resilienz zu erhöhen.
Foto: Bitkom Research, 2020

Bitte kein "weiter so wie bislang"!

Doch viele IT-Abteilungen zögern, geschäftskritische Workloads, wie Datenbanken und die dazu gehörigen Anwendungen, zusammen mit anderen Anwendungen von alten Servern auf einer modernen IT-Infrastruktur zu konsolidieren. Ein Grund ist, dass ein Großteil der IT-Abteilungen an der Belastungsgrenze angekommen ist. Hinzu kommt, dass für den Aufbau einer neuen Infrastruktur mit Komponenten unterschiedlicher Hersteller das Fachwissen fehlt.

Also "weiter so wie bisher"? Nein, denn es gibt einen Ausweg: ein schlüsselfertiges Rechenzentrum im Rack-Format, mit hochwertigen Komponenten, die aufeinander abstimmt sind und validiert wurden. Zudem lässt sich ein solches Mini-Data-Center an die individuellen Anforderungen des Anwenderunternehmens anpassen, sprich es stehen maßgeschneiderte Konfigurationen zur Wahl.

Eine solche Lösung steht mit FlexPod zur Verfügung. Es handelt sich um eine Converged Infrastructure (CI). Sie besteht aus Storage-Komponenten von NetApp, Blade- und Rack-Servern der Reihe UCS (Unified Computing Systems) sowie Data-Center-Switches von Cisco. Hinzu kommen eine Virtualisierungssoftware von VMware oder Microsoft sowie eine Management-Lösung. Damit können die Nutzer einem FlexPod nach Bedarf Workloads zuweisen. Außerdem haben Administratoren die Möglichkeit, mehrere FlexPods zentral zu verwalten, auch wenn sich diese in unterschiedlichen Rechenzentren befinden - flexibler geht es kaum.

Keine "Silos" mehr

Zu den größten Vorteilen einer FlexPod-CI zählt, dass Unternehmen ihre geschäftskritischen Anwendungen auf einer Infrastruktur zusammenfassen können. Das bedeutet: Keine Technologie-"Silos" mehr, die ein Unternehmen separat implementieren, betreiben und unterstützen muss.

Auch wenn eine Erweiterung oder Anpassung der Infrastruktur ansteht, zeigt sich eine Converged Infrastructure von der besten Seite. Die Bestandteile eines FlexPod lassen sich durch andere Komponenten ersetzen, beispielsweise durch leistungsstärkere Server oder Storage-Systeme mit einer höheren Kapazität oder mit Flash-Speicher statt Festplatten. Die Anwendungen geben vor, welche Performance, Antwortzeiten und Speicherkapazitäten sie benötigen, und der FlexPod wird entsprechend angepasst. Dank des modularen Aufbaus der CI ist das schnell erledigt.

FlexPod steht in verschiedenen Versionen für unterschiedliche Einsatzfelder zur Verfügung. Hier die Datacenter-Ausgabe für Rechenzentren.
FlexPod steht in verschiedenen Versionen für unterschiedliche Einsatzfelder zur Verfügung. Hier die Datacenter-Ausgabe für Rechenzentren.
Foto: Logicalis

Einsatzbeispiel: Virtuelle Desktops

Von dieser Flexibilität profitieren beispielsweise Unternehmen, die ihren Mitarbeitern im Homeoffice über eine Virtual Desktop Infrastructure (VDI) einen Zugang zu Geschäftsanwendungen und Daten bereitstellen wollen. Zu den Vorteilen einer VDI zählt das höhere Sicherheitsniveau. Denn der User sieht auf seinem Endgerät "nur" die Applikationen und Daten, die zentral auf dem FlexPod im Rechenzentrum vorgehalten werden. Das reduziert Sicherheits- und Compliance-Risiken durch unzureichend geschützte PCs und Notebooks im Homeoffice.

Mit einer Converged Infrastructure wie FlexPod lässt sich jedoch nicht nur das Unternehmens-Data-Center "renovieren". Mit einer solchen Lösung können Nutzer zudem auf komfortable Weise eine Hybrid- oder Multi-Cloud-Umgebung einrichten. Denn mit der Anwendung NetApp SnapMirror lassen sich Daten und Anwendungen nach Bedarf zwischen Private, Hybrid und Public Cloud hin und her bewegen, je nach geschäftlichen Anforderungen, Datenschutzvorgaben und Kosten.

Logicalis - übernehmen Sie!

Doch wer die Implementierung einer CI wie FlexPod ins Auge fasst, sollte einen weiteren Aspekt bedenken: Auch wenn sich ein solches System relativ einfach in eine IT-Infrastruktur einbinden lässt, erfordert ein Umstieg einen nicht zu unterschätzenden Aufwand. Warum also nicht gleich ein Komplettpaket ordern: einen FlexPod im Verbund mit der Expertise eines erfahrenen IT-Dienstleisters wie Logicalis? Dieser kennt die "Knackpunkte", auf die es bei der Planung einer neuen IT-Infrastruktur und der Implementierung einer CI ankommt. Er weiß, wie sich eine Converged Infrastructure am besten mit vorhandenen Systemen und Anwendungen kombinieren lässt - und er kann zudem Tipps geben, welche anderen Bereiche der IT-Infrastruktur auf den neuesten Stand gebracht werden sollten.

Hinzu kommt ein weiterer Faktor: Eigentlich sind IT-Experten zu wertvoll, um sie für den Betrieb einer IT-Umgebung abzustellen. Vielmehr sind sie im Unternehmen als Digitalisierungsspezialisten und "Transformation Angels" gefordert. Daher ist es eine Überlegung wert, auch den Betrieb und Support der Converged Infrastructure in die Hände von Experten wie Logicalis zu legen. In etlichen Branchen, darunter dem Finanzsektor, gewinnen solche Outsourcing-Modelle an Bedeutung, gerade wegen des wachsenden Konkurrenz- und Digitalisierungsdrucks.

Und wenn ein solches Angebot, wie bei Logicalis und FlexPod, zusätzlich mit einer umfassenden Kompetenz, einer weltweit verfügbaren Expertise und flexiblen, nutzungsorientierten Abrechnungsmodellen unterlegt ist - umso besser! Besonders wenn das Angebot durch eine zwanzigjährige Partnerschaft mit NetApp unterlegt ist und der Anbieter enge Beziehungen zu anderen wichtigen Playern dieses Ökosystems wie Cisco, Commvault, Microsoft, VMware, Veeam oder Veritas unterhält.

Whitepaper zu FlexPod und CI

Detaillierte Informationen zum Thema Modernisierung des Rechenzentrums mit einer Converged Infrastructure finden Sie im Whitepaper "Converged Infrastructure als zukunftssichere Alternative zu RISC- und Unix-Systemen" von Logicalis. Der Ratgeber erläutert, welche Anforderungen an eine IT-Umgebung gestellt werden und wie sich diese mithilfe von CI-Systemen wie FlexPod erfüllen lassen. Zudem geht das Whitepaper auf Lösungsalternativen wie Hyper-Converged Infrastructures und die technischen Details von FlexPod ein. Weitere Schwerpunkte sind variable Abrechnungsmodelle sowie die Mehrwerte, die Anbieter wie Logicalis Anwendern bieten können, die eine Converged Infrastructure wie FlexPod implementieren wollen.

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