Mit IoT-Plattform, modernem ERP und Co.

So digitalisieren Sie die Fertigung und nutzen ihr Potenzial

07.11.2019
Anzeige  Produktionsunternehmen können ihre Fertigungsprozesse mithilfe von IoT nach dem Konzept von Industrie 4.0 digitalisieren und automatisieren und so die Effizienz, Transparenz und Produktivität deutlich steigern. Sie schaffen damit zugleich die Grundlage für neue und wettbewerbsdifferenzierende Geschäftsmodelle, etwa im Service und im Vertrieb. Wie das in der Praxis funktioniert, zeigen wir Ihnen anhand von Beispielen, die Comarch bei seinen Kunden umgesetzt hat.

IoT - Schwungrad für Industrie 4.0

Dahinter steht die Idee einer durchgängig vernetzten Smart Factory mit einer intelligenten Intralogistik (Smart Logistics) und mit selbststeuernden Arbeitsabläufen entlang der Wertschöpfungskette. Das "Schwungrad für Industrie-4.0-Strategien", so der Marktforscher IDC, bildet der Einsatz von Internet-of-Things-Technologien (IoT), die physische und digitale Welt verbinden, etwa ein "digitaler Zwilling" für Endprodukte, Fertigungsmaterial, Maschinen und Mitarbeiter.

Um die Möglichkeiten und das Potenzial, die sich dadurch bieten, bestmöglich auszuschöpfen, muss die IoT-Welt mit einem ERP-System als Herzstück für die Vernetzung sämtlicher Akteure, Daten und Prozesse in der Wertschöpfungskette kommunizieren. Eine solche ERP-Lösung kann zum Beispiel Comarch ERP Enterprise sein, die mit innovativen Technologien arbeitet und Cloud- sowie IoT-fähig ist.

ERP- und IoT-Welt verknüpfen

Um ERP und Internet of Things zu verbinden, eignet sich ein "Kommunikations-Hub" wie die Cloud-basierte und skalierbare Comarch IoT Platform. Sie sammelt alle relevanten IoT-Daten, gewährleistet ihren sicheren Transfer "digitaler Zwillinge" in die ERP-Prozesse und sorgt für das Zusammenspiel beider Welten. Das ermöglicht IoT-basierte digitale Industrie-4.0-Szenarien, um den Automatisierungsgrad, die Transparenz und die Effizienz und damit die Produktivität der Prozesse in Fertigung und Intralogistik zu erhöhen und Kosten zu senken. Zugleich schafft es die Voraussetzungen für innovative und wettbewerbsdifferenzierende Service- und Vertriebsmodelle und Produkte. Wie das in der Praxis funktioniert, demonstrieren folgende Beispiele, die Comarch bei Kunden mit Erfolg umgesetzt hat.

Direktvertrieb mit Fertigung nach Kundenwunsch

Produzierende Unternehmen wie Baustoffhersteller, die ihre Produkte bislang über Zwischenhändler an B2B- oder B2C-Kunden verkaufen, wollen vielfach auch einen Direktvertrieb (Direct-to-Customer) etablieren. Auf diese Weise können sie unter anderem eine höhere Marge erzielen, sich als Marke besser beim Kunden positionieren und haben unter Umständen auch ein Alleinstellungsmerkmal gegenüber der Konkurrenz.

Ein ERP-System, das das multidimensionale Geschäftsmodell abbildet und alle Daten in Echtzeit synchronisiert, in Verbindung mit einer Cloud-basierten IoT-Plattform für eine automatisierte Fertigung nach Kundenwunsch und bis auf Losgröße eins, erweist sich dafür als am besten geeignet.

Erfolgsfaktor vorausschauende Wartung

Innovative Servicemodelle wie die vorausschauende Wartung sind in der digitalen Geschäftswelt heute für Fertigungsbetriebe zunehmend ein kritischer Erfolgsfaktor. Dazu ist es nötig, Maschinen, Geräte oder Werkzeuge beim Kunden mit Sensoren zu versehen, die den aktuellen Zustand messen. Wird die enorme Datenmenge (Big Data), die hier anfällt, an eine IoT-Plattform gesendet, die sie verarbeitet, korreliert und in ein ERP-System überträgt, wo die Daten mit den kaufmännischen Prozessen verknüpft werden, erkennt der Hersteller sofort, ob eine Maschine bzw. ein Gerät gewartet oder repariert werden muss. Der Serviceaußendienst kann so die nötigen Arbeiten umgehend durchführen und das Risiko eines ungeplanten Ausfalls reduziert sich deutlich.

Digitaler Kanban optimiert Nachschubsteuerung

Eine Herausforderung stellt die kontinuierliche Versorgung schwer zugänglicher Fertigungslinien mit nicht bestandsgeführten Materialien dar. Ein digitaler Kanban-Prozess eignet sich dafür ideal, bei dem die Fertigungsstationen mit so genannten Smart Buttons ausgestattet sind, die Daten an eine IoT-Plattform senden, die mit dem ERP-System verknüpft ist.

Aktiviert ein Werker einen solchen Smart Button, wird eine Bedarfsanforderung erzeugt und via IoT-Plattform direkt an das ERP-System übertragen, das automatisch eine Bestellanforderung generiert, sie dem zuständigen Mitarbeiter im Einkauf zuweist und ihn systemgestützt durch den Bestellprozess führt. Wahlweise kann der Einkauf den jeweils besten, günstigsten oder schnellsten Lieferanten beauftragen. Eine solche automatisierte digitale Nachschubsteuerung reduziert das Risiko eines Stillstands in der Produktion deutlich - ein echter Mehrwert.

Diese Chancen und das Potenzial von IoT für das Geschäft sind es, warum die Anzahl der Fertigungsunternehmen sprunghaft steigt, die IoT-Projekte realisieren. Das bestätigt unter anderem die aktuelle IDG-Studie zum "Internet of Things 2019".

Passend zum Thema: Whitepaper und Webinar

Sie wollen mehr über die Vorzüge digitaler Produktionsprozesse erfahren? Dann holen Sie sich hier das Comarch Whitepaper zum Thema, das Sie unter anderem darüber informiert, wofür Industrie 4.0 steht und wie die Produktion der Zukunft aussehen kann.

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Wie Sie als Fertigungsunternehmen die digitale Transformation erfolgreich gestalten und Ihre Produktion mit IoT-basierten Prozessen im Sinne von Industrie 4.0 fit für die Zukunft machen, zeigen wir Ihnen in dem Webinar „Internet of Production: Digitale Transformation im Mittelstand.“