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SMS-Preiserhöhung stößt auf Widerspruch

19.10.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die von T-Mobile, D2 Vodafone und E-Plus angekündigte Preiserhöhungen für den SMS-Massenversand ist bei Mobile-Marketing-Agenturen auf herbe Kritik gestoßen. Angesichts der um teilweise mehr als 200 Prozent steigenden Gebühren werden die SMS-Kampagnen für diese Anbieter deutlich teurer. Zudem wird von den Agenturen befürchtet, dass der kostenlose Versand von Kurzmitteilungen nicht mehr möglich sei. Ingo Lippert, CEO des Münchner Anbieters Mindmatics, erwartet insbesondere Probleme für kleinere Unternehmen: "Ganze Geschäftsmodelle müssen neu überdacht werden. Etablierte Anbieter werden das aber wegstecken, weil SMS im Vergleich zu anderen Direktmarketing-Tools immer noch effizienter sein wird", so Lippert. Gerüchten zufolge wollen die Mobile-Marketing-Anbieter bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP) Beschwerde einlegen.