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Skandinavische Länder nutzen E-Government am häufigsten

16.12.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - In Sachen E-Government sind die Skandinavier weltweit führend. Das zumindest hat die britische Marktforschungsfirma TNS in einer Untersuchung von 32 Ländern herausgefunden. Dem Bericht zufolge nutzen dänische und norwegische Bürger mit jeweils über 60 Prozent am häufigsten elektronische Dienste der öffentlichen Hand. Deutschland erreicht mit einem Anteil von 26 Prozent nur Rang 19 und liegt damit im unteren Mittelfeld. Deutlich höher ist die Akzeptanz für E-Government-Funktionen in Kanada (51 Prozent), den USA (44 Prozent) und in Frankreich (35 Prozent). Die Schlusslichter bilden Polen, Ungarn und Bulgarien. 25 Prozent der Befragten nutzen die Websites ausschließlich zur Informationssuche. Nur neun Prozent sind bereit, persönliche Informationen über das Netz an Behörden zu senden. (wh)