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SinnerSchrader profitiert von gestiegener Nachfrage

13.04.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Hamburger Internet-Dienstleister SinnerSchrader AG hat seine positive Geschäftsentwicklung im Ende Februar abgelaufenen zweiten Fiskalquartal 2004/05 fortgesetzt. Wie das Unternehmen bekannt gab, stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahrszeitraum um 46 Prozent auf 3,6 Millionen Euro. Das sind elf Prozent mehr als im vorangegangenen ersten Geschäftsquartal.

Ihr Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) verbesserte die Web-Agentur im Jahresvergleich von minus 721.000 auf plus 157.000 Euro. Unter dem Strich erzielte SinnerSchrader einen Nettoprofit von 101.000 Euro oder einen Cent je Aktie, nachdem im Vorjahr noch ein Verlust von 714.000 Euro oder sieben Cent je Anteil angefallen war.

Damit summiert sich der Reingewinn im ersten Halbjahr auf 204.000 Euro oder zwei Cent je Aktie. Im Vorjahreszeitraum war noch ein Verlust von einer Million Euro aufgelaufen. Die Einnahmen verbesserten sich von 5,9 Millionen auf 6,8 Millionen Euro.

Für das im August zu beendende Gesamtjahr erwartet SinnerSchrader nun Zahlen am oberen Rand seiner Planung. Diese sieht ein Umsatzwachstum von fünf bis zehn Prozent und ein mindestens ausgeglichenes operatives Ergebnis vor. Das Unternehmen rechnet nach wie vor damit, dass die Wachstumsraten in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres geringer ausfallen als in der ersten. Grund dafür sei die jedoch die im Vergleich bereits seit dem dritten Geschäftsquartal 2003/04 verbesserte Umsatz- und Ergebnissituation, teilte das Unternehmen mit. Die Nachfrage nach Internet-Dienstleistungen habe sich deutlich belebt. Zentrale Themen seien dabei E-Commerce und insbesondere der Direktvertrieb über das Internet. (mb)