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Siemens will Boschs Handysparte übernehmen

28.12.1999

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - "Wall Street Journal" und "Financial Times" berichten heute übereinstimmend, die Münchner Siemens AG habe mit der Robert Bosch GmbH, Stuttgart, eine Grundsatzvereinbarung über die Übernahme von deren Handy-Entwicklungsabteilung getroffen. Bosch beschäftigt in Dänemark rund 350 Developer, die an GSM-Handies (Global System for Mobile Telecommuncations) arbeiten.

Weitere 1450 Mitarbeiter fertigen am gleichen Standort die Mobiltelefone, und insgesamt 700 Vertriebler bringen die Geräte weltweit unters Volk. Es ist bisher unklar, ob Siemens auch diese Bereiche übernehmen will. Weder Bosch noch Siemens haben die Berichte bisher kommentiert.