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Siemens USA schreibt erstmals schwarze Zahlen

06.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Siemens AG hat in den USA zum ersten Mal seit dem Start ihrer US-Aktivitäten in den späten Achtziger Jahren einen Nettogewinn ausgewiesen. Eigenen Angaben zufolge erwirtschaftete das Unternehmen im Ende September abgeschlossenen Geschäftsjahr umgerechnet 823 Millionen Euro. Im Vorjahr hatte Siemens USA noch einen Nettoverlust in Höhe von 603 Millionen Euro ausgewiesen.

Das positive Ergebnis ist laut Siemens-Chef Heinrich von Pierer in erster Linie auf niedrigere Abschreibungen sowie auf das gute Geschäft in den Bereichen Energie und Medizintechnik zurückzuführen. Die Gesamtumsätze gingen jedoch wegen des starken Euros um vier Prozent auf 20,3 Milliarden Euro zurück. Weltweit erzielte Siemens im Geschäftsjahr 2002 einen Nettoprofit von 2,6 Milliarden Euro auf Basis von Einnahmen in Höhe von 86,2 Milliarden Euro (Computerwoche online berichtete). (sp)