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Siemens investiert 700 Millionen Dollar in Brasilien

27.09.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Siemens-Bereich Information and Communication Mobile (ICM) will in den kommenden drei Jahren 700 Millionen Dollar in die Erschließung des brasilianischen Mobilfunksektors stecken. Dabei sind 500 Millionen Dollar für die Projektentwicklung vorgesehen, in deren Rahmen unter anderem eine neue Fertigungsstätte von GSM-Geräten (Global System for Mobile Communications) entstehen soll. Weitere 150 Millionen Dollar will der deutsche Elektronikkonzern in die Schaffung von landesspezifischem Content und 50 Millionen Dollar in Marketing-Aktivitäten investieren.

Mit dieser Initiative hat sich Siemens ein ehrgeiziges Ziel gesetzt. "Wir wollen in Brasilien komplette GSM-Lösungen anbieten, angefangen bei mobilen Endgeräten bis hin zu modernsten Netzen, und streben für das Jahr 2003 einen Marktanteil von 25 Prozent an," erklärte Rudi Lamprecht, Vorsitzender des Bereichsvorstandes von ICM.