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Siemens dementiert Verkauf der Handy-Sparte

13.12.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Zukunft der Handy-Sparte von Siemens steht weiter in den Sternen. Der Konzern widersprach Gerüchten, wonach ein Verkauf beschlossene Sache sei. Man prüfe derzeit alle Optionen, hieß es aus München. Der Mobiltelefonbereich, der seit 1. Oktober zur neuen Konzerneinheit Siemens Communications gehört, hatte im vierten Quartal des abgelaufenen Geschäftsjahres 141 Millionen Euro Verlust gemacht. Konzernchef Heinrich von Pierer hatte deshalb eine sofortige Sanierung der Sparte gefordert und auch einen Verkauf nicht ausgeschlossen. Siemens nimmt dem Marktforschungsunternehmen Gartner zufolge hinter Nokia, Motorola und Samsung Rang vier im weltweiten Handy-Geschäft ein und weist einen Marktanteil von 7,6 Prozent auf. (pg)