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Siemens-Chef Kleinfeld eilt von einer Baustelle zur nächsten

25.07.2006

"Aktive Portfoliopolitik"

Die Zukäufe und die bisherige Konzernsanierung zeigen Wirkung. Analysten rechnen für das dritte Quartal im Schnitt mit einem Anstieg des Umsatzes von 18,75 auf weit über 20 Milliarden Euro. Der operative Gewinn von 980 Millionen Euro im entsprechenden Vorjahresquartal dürfte trotz der Probleme bei SBS und und der Kosten für die Com-Ausgliederung ebenfalls weiter gestiegen sein.

Doch all das steht derzeit noch hinter dem Dauerthema SBS zurück. Im Konzern verdichteten sich in den vergangenen Wochen die Anzeichen, dass für den IT-Dienstleister eine ähnliche Lösung wie für Com gesucht wird. Damit könnten große Teile des Geschäfts in ein Gemeinschaftsunternehmen eingebracht werden, wenn ein Partner gefunden wird. Verbliebene Bestandteile würden dann anderswo bei Siemens integriert. Noch aber keimt bei dem IT-Dienstleister die Hoffnung. Der Stellenabbau kommt relativ schnell voran, die jährlichen Kosten sollen insgesamt um 1,5 Milliarden Euro gedrückt werden. Zudem wird darauf verwiesen, dass Siemens bei seinen Zukunftsprojekten auf Informationstechnik (IT) angewiesen ist. (dpa/tc)