Sophos auf dem Systemhauskongress "Chancen 2016"

Sicherheit für heiße Reifen

11.08.2015
Von 
Regina Böckle durchforstet den Markt nach Themen, die für Systemhäuser und Service Provider relevant sind - oder es werden könnten - und entwickelt dazu passende Event-Formate.
Wie sich Unternehmen vor Cyberattacken wirksam schützen können, zeigte Sophos auf dem Systemhauskongress am Beispiel des Räder-Herstellers Grasdorf. Umgesetzt wurde das Security-Projekt gemeinsam mit dem Systemhaus unilab.

Die kontinuierlich steigende, weltweite Bedrohungslage durch Cyberattacken veranlasste die Grasdorf Räder GmbH, Europas größter Hersteller von Sonderrädern für Land-, Forst-, und Baumaschinen sowie sonstigen Spezialfahrzeugen, über neue IT-Sicherheitslösungen nachzudenken. Finaler Auslöser für eine komplette Neuausrichtung war die Abkündigung von Micosoft ISA/TMG.
Das neue System sollte einen höheren Sicherheitslevel mit zu bewältigendem Administrationsaufwand, gute Skalierbarkeit sowie eine umfassende Lösung aus einer Hand sein.

Mit seiner Firmenzentrale in Holle und den Niederlassungen in Stuhr, Aschara und Groitzsch beschäftigt Grasdorf rund 200 Mitarbeiter, die größtenteils an PC-Arbeitsplätzen arbeiten. Hinzu kommen diverse mobile Geräte wie Smartphones und Tablets, die hauptsächlich im Außendienst im Einsatz sind.

Für die Umsetzung des Projekts entschied sich das Unternehmen für den Systemhauspartner unilab und die Lösungen von Sophos. "Einer der entscheidenden Vorteile der Sophos UTM (Unified Threat Management) war nicht nur die schnelle Integration und Konfiguration, sondern auch das Lizenzmodell. Für die zweite, redundante UTM mussten keine zusätzlichen Lizenzgebühren entrichtet werden, was das Preis-/Leistungsverhältnis gegenüber anderen Lösungen deutlich verbesserte", zieht Karl-Heinz Schulz, IT-Leiter bei Grasdorf rückblickend Bilanz.

Wie Sophos gemeinsam mit dem Systemahus unilab die Anforderungen der Grasdorf Räder GmbH in die Tat umsetzte, beschrieb Florian Beckmann, Leiter Vertriebcenter Mitte/Nord bei der unilab Systemhaus GmbH, am 26. August auf dem Systemhauskongress "Chancen 2016".

Das Fazit von Grasdorf lautet: "Seit der Installation der Sophos Security-Lösungen haben wir ein entscheidendes Problem weniger in unsere IT-Umgebung.", resümiert Lars Neumann, IT-Mitarbeiter bei Grasdorf. "Die Security-Komponenten konnten enorm schnell installiert werden und geben uns einen Rundum-Sorglos-Schutz, den wir zuvor nicht kannten und mit unseren Ressourcen und anderen Lösungen nicht erreicht hätten."

Alexander Baudson, Channel Account Executive von Sophos, erklärt, wie Systemhäuser im heiß umkämpften Security-Markt, punkten können.

Warum führt für Systemhäuser und Service Provider am Thema Security kein Weg vorbei?

Alexander Baudson: IT-Sicherheit ist für KMU heutzutage keine Option mehr, sondern ein Muss. PC-Arbeitsgeräte sind nicht mehr das, was sie einmal waren. Sie sind nicht mehr ausschließlich auf Windows-Workstations beschränkt, die innerhalb der Netzwerkgrenze betrieben werden und auf Server zugreifen, die sich ebenfalls im Netzwerk befinden.
Stattdessen werden Unternehmen mit einer Fülle unterschiedlicher Workstations und mobiler Geräte konfrontiert, die überall genutzt werden und regelmäßig Daten im Netzwerk, in der Cloud und auf den Geräten selbst abrufen. Im gleichen Rahmen steigen auch die Attacken auf jegliche Systeme.

Wie unterstützen Sie Reseller dabei, diese Herausforderungen zu meistern?

Baudson: Der 100-prozentige Channel-Fokus bietet Sophos-Partner einmalige Möglichkeiten. Sei es durch unser Lizenzprogramm pro Person und nicht per Gerät, Schulungen, Marketingunterstützung oder das umfangreiche Partnerportal.

Security gilt im Systemhausumfeld als "undankbares" Thema, weil es enorm komplex und aufwändig sei. Viele Partner scheuen sich deshalb, tiefer in die Security-Thematik einzusteigen. Was ist aus Ihrer Sicht daran spannend, attraktiv - und gar nicht so komplex?

Baudson: Der "Security made simple"-Ansatz von Sophos geht genau diese Problematik an. Unsere Lösungen sind effektiv und dennoch einfach zu bedienen. Dieser positive Effekt wirkt sich natürlich auch auf die Partner aus. Unsere Produkte lassen sich leicht erklären und in zusätzlichen Weiterbildungen können verschiedene Zertifikationen erworben werden, die Verkaufsgespräche noch einmal angenehmer machen. Die Zeiten komplizierter IT-Sicherheitslösungen - und entsprechender Verkaufsgespräche - sind vorbei.

Welche Chancen bieten sich Systemhäusern und Resellern mit Ihren Lösungen?

Baudson: Partner brauchen Fähigkeiten und Kenntnisse, um Business zu generieren. Schließlich sind die meisten Kunden gut über die Produkte informiert, kennen Funktionen und Preise - auch die der Wettbewerber.
Wer allerdings gut berät und Unternehmen individuell zugeschnittene Lösungen anbieten kann, ist im Rennen und generiert Umsätze. Sophos‘ breite Produktpalette von Enduser Security über Netzwerksicherheit bis zu Server Protection macht diese Strategie umsetzbar.