Sicherheit bleibt im Haus

10.03.2005
Studie belegt Vorbehalte gegen Outsourcing.

Zumindest in Großbritannien schrecken größere Unternehmen davor zurück, ihre Sicherheitsinfrastruktur auszulagen. Zu diesem Ergebnis kam eine Studie der Unisys Corp. Demnach betreiben 80 Prozent der insgesamt 300 befragten IT-Security-Manager in öffentlichen und privaten Betrieben ihre Sicherheitsmaßnahmen inhouse. Nur ein knappes Drittel ist bereit, zumindest Teile seiner Security-Systeme an Dritte auszulagern; die Mehrheit verschwendet keinen Gedanken daran.

Als Haupthindernis für ein Security-Outsourcing hat Unisys die Angst vor dem Verlust von Kontrolle ausgemacht. 88 Prozent der Befragten äußerten diese Befürchtung. Nicht ganz so viele, genauer gesagt: 79 Prozent, lehnen die Auslagerung von Sicherheitsfunktionen ab, weil sie sie für risikoreich halten. Auf der anderen Seite räumten 34 Prozent der Teilnehmer ein, dass mangelndes Sicherheits-Know-how im Unternehmen die eigenen Security-Initiativen behindern könne. (qua)