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SHS behauptet sich im schwierigen Umfeld

12.05.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Trotz Konjunkturflaute gelang es dem Münchner IT-Dienstleister SHS Informationssysteme AG im ersten Quartal 2003, mit 7,9 Millionen Euro Umsatz das Niveau des Vergleichszeitraums 2002 (acht Millionen Euro) nahezu zu erreichen. Als Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wies das Unternehmen erneut einen leichten Gewinn aus. Im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum sank der EBITDA-Profit von 300.000 auf 200.000 Euro.

SHS wertete das Ergebnis als Beweis, dass die Mitte vergangenen Jahres angestoßene Umstrukturierung erste positive Resultate zeige. So lagen zwar die Personalkosten mit 6,2 Millionen Euro noch 300.000 Euro über dem Vergleichswert im Vorjahresquartal. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte dagegen um 300.000 Euro auf 1,3 Millionen Euro gesenkt werden. Die Münchner kündigten an, den Personalabbau in den kommenden Monaten weiter fortzusetzen.

Aufgrund erhöhter Abschreibungen auf den Firmenwert stieg der Verlust vor Steuern (EBT) im Jahresvergleich von 900.000 Euro auf 1,3 Millionen Euro. Ende März verfügte das Unternehmen nach eigenen Angaben über 667.000 Euro in bar sowie weitere 2,3 Millionen Euro in Form von ungenutzten Kredit- und Fakturierungslinien. (mb)