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Sharp plant Linux-PDAs

06.03.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Bereits im Februar berichteten wir erstmals über Pläne des japanischen Herstellers Sharp, einen Handheld mit Linux-Betriebssystem zu entwickeln. Mittlerweile nimmt die Sache Gestalt an: Gleich drei "Zaurus"-PDAs mit Linux will der Hersteller im kommenden Herbst präsentieren und peilt damit 50 Prozent Marktanteil an (bei Linux-Handhelds, versteht sich).

In Europa und den USA sollen die Geräte im Oktober auf den Markt kommen. Damit wagt sich Sharp zum ersten Mal seit seinem Zaurus-Rückzug aus dem US-Markt im Jahr 1997 wieder weltweit ins Handheld-Geschäft. Bei den geplanten Geräten handelt es sich um je einen "Basis-Handheld", einen Multimedia-Palmtop sowie ein Modell mit drahtlosem Netzzugang. Die grafische Benutzeroberfläche entwickeln die Japaner gemeinsam mit Red Hat.