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SGI versucht sich erneut an preiswerten Workstations

15.05.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - SGI stellt heute mit den drei Modellen "230", "330" und "530" erstmals Workstations vor, die für den Einsatz mit (Red Hat) Linux konzipiert sind. Optional gibt es die mit bis zu 800 Megahertz schnellen Intel-Prozessoren bestückten Maschinen aber auch mit Windows NT oder ohne vorinstalliertes Betriebssystem. Im vergangenen Jahr hatte sich der Hersteller erstmals mit reinen NT-Systemen im Low-End-Segment versucht, war allerdings kläglich gescheitert, vor allem wegen der allzu proprietären Architektur. Diesen Fehler will man dieses Mal vermeiden. "Wir haben alles getan, um die Systeme auf eine Standard-Intel-Architektur zu bringen", erklärt Produktmanager Ujesh Desai.

Zeitgleich mit den ab gut 2700 Dollar erhältlichen Workstations stellt SGI seine neuen "V-Pro"-AGP-Grafikadapter vor. Diese kommen zunächst in den neuen Maschinen zum Einsatz, sollen später aber auch für die hauseigenen RISC-Unix-Systeme angeboten werden.