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SGI steckt weiter in der Krise

25.07.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - SGI hat gestern Zahlen zum Ende Juni abgeschlossenen vierten Quartal und Fiskaljahr vorgelegt. Die Einnahmen des angeschlagenen Workstation- und Server-Herstellers im letzten Vierteljahr betrugen 240 Millionen Dollar, das sind 15,6 Prozent weniger als im Vorjahresquartal. Als Nettoverlust wies das Unternehmen 36,6 Millionen Dollar aus im Vergleich zu 36,7 Millionen Dollar im Berichtszeitraum des Vorjahres. Der operative Fehlbetrag stieg im Jahresvergleich von 24,2 auf aktuell 34,5 Millionen Dollar.

Für das gesamte Geschäftsjahr meldet SGI einen Umsatzrückgang um 28,3 Prozent auf 961,7 Millionen Dollar, der Nettoverlust erhöhte sich von 46,3 Millionen Dollar im Vorjahr auf 129,7 Millionen Dollar. Seit 1999 hat SGI kein komplettes Jahr mehr mit schwarzen Zahlen abgeschlossen. Chairman und CEO (Chief Executive Officer) Robert Bishop erklärte, Umsatz und Bruttomarge seien zwar sequentiell gestiegen, doch müsse SGI aggressiv Kosten senken und mit seinen neuen Produkten Umsatz generieren. (tc)