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SGI bringt Visualisierungssystem auf Linux-Basis

11.10.2004

Silicon Graphics (SGI) hat das Visualisierungssystem "Prism" vorgestellt. Es basiert auf Intel-Prozessoren des Typs "Itanium 2" sowie dem quelloffenen Betriebssystem Linux.

Wie das MIPS-basierenden Onyx ist Prism für Anwendungen mit hohen grafischen Anforderungen wie virtuelle Crashtests, medizinische Forschungen oder das Erstellen von Tricksequenzen für Kinofilme gedacht. Das Prism-System lässt sich mit zwei bis 512 CPUs bestücken und unterstützt bis zu 16 "Pipelines" genannte Grafik-Beschleuniger. Es kommen die gleichen Grafikchips von ATI zum Einsatz wie bei Onyx. Ferner bietet auch Prism die Speicherverwaltungstechnik "NUMAflex".

Der Einstiegspreis liegt bei 30.000 Dollar - 10.000 Dollar unter dem des Vorgängers. Laut Shawn Underwood, Director of Marketing bei SGI, lassen sich mittels Virtualisierungstechnik des Anbieters Transitive für das hauseigene Betriebssystem "Irix" geschriebene Anwendungen auf dem Linux-System betreiben.

Bereits Anfang 2004 hat SGI Midrange-Server auf Itanium-2- und Linux-Basis auf den Markt gebracht (Computerwoche.de berichtete). (lex)