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Serena sieht sich gerüstet für IT Change Governance

23.09.2005

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der Anbieter Serena Software sieht sich durch ein enger integriertes Produktportfolio künftig in der Lage, seine Vision einer "IT Change Governance" physisch abzubilden. Der Begriff ist eine Schöpfung des Herstellers, mit der er sich nicht zuletzt von Konkurrenten wie Mercury Interactive, Computer Associates oder Compuware absetzen will, die Produkte und Lösungen anbieten, mit denen sich IT-Prozesse steuern und kontrollieren lassen sollen, sprich: "IT Governance" . Serena bietet hierfür neben Funktionen und Prozesse für das Change-Management auch solche zum Verwalten des Lebenszyklus einer Anwendung, zur Fehlersuche (Defect Tracking) und für das Anforderungs-Management. Alle zusammengenommen bieten laut Hersteller mehr als die reine Verwaltung von Anwendungscode.

Bei der Umsetzung seiner Vision hofft Serena auf die Unterstützung von Beratungs- und Implementierungspartnern, die vorzugsweise Kenntnisse auf dem Gebiet Compliance mitbringen (siehe auch "Serena will stärker ins Compliance-Geschäft") . Hierzu kündigte der Hersteller auf seiner Kundenkonferenz in Washington eines neuen Partnernetzwerks an. Serena betreut nach eigenen Angaben rund 15 000 Kunden weltweit und konnte im letzten Quartal seine Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 82 Prozent auf 61,3 Millionen Dollar steigern. Der Nettogewinn belief sich auf 8,1 Millionen Dollar. (as)