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SEC plant Regeln gegen "Enronitis"

13.02.2002
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Als Reaktion auf die Hintergründe der Enron-Pleite plant die US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC), mehr als ein Dutzend neuer Regeln einzuführen. Einer Meldung der Tageszeitung "USA Today" zufolge sollen die Gesetze die Aktiengesellschaften dazu verpflichten, ihre Finanzberichte schneller und detaillierter bekannt zu geben. Außerdem will die SEC Hintertürchen schließen, die es den Vorständen bislang erlaubten, eigene Aktienverkäufe bis zu einem Jahr lang geheim zu halten.

Wir wollen es den Investoren ermöglichen, sich schneller ein genaueres Bild von den Companies zu verschaffen, erklärte der SEC-Vorsitzende Harvey Pitt. Die Vorschläge der Börsenaufsicht sehen außerdem vor, dass Unternehmen ihre Aktienhaltern über Ereignisse in Kenntnis setzen müssen, die zu einem Verlust führen könnten. Dazu gehören etwa Veränderungen in der Kreditwürdigkeit. (mb)