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SEC interessiert sich für Business Objects' Backlog

06.05.2004

Die Aktie von Business Objects fiel gestern, nachdem bekannt geworden war, dass die US-Börsenaufsicht die Bilanzierungspraxis des Business-Intelligence-Herstellers unter die Lupe nehmen will. Dies war durch eine Pflichtveröffentlichung bei der SEC ruchbar geworden. Darin heißt es, die Securities and Exchange Commission habe eine "formlose Ermittlung" eingeleitet "bezüglich des Backlogs". Damit sind noch nicht verbuchte, aber prinzipiell schon zugesagte Aufträge gemeint. Diese werden üblicherweise nicht veröffentlicht.

Womit die SEC im Falle Business Objects ein Problem hat, ist nicht bekannt. "Wir halten unsere Praktiken für korrekt und konform zu den GAAP-Richtlinien, können aber keine Prognose zum Ausgang der Ermittlung abgeben", schreibt die Softwarefirma in ihrem Filing. Der Aktienkurs gab daraufhin gestern an der Nasdaq um bis zu 8,5 Prozent auf ein 52-Wochen-Tief nach. Zum Fixing erholte sie sich aber bereits wieder und schloss 3,3 Prozent leichter bei 21,76 Dollar. (tc)