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SEC empfiehlt Zivilverfahren gegen Business Objects

04.08.2004

Die Aktie von Business Objects hat im morgendlichen Nasdaq-Handel heute knapp sechs Prozent auf 19,53 Dollar verloren. Das auf Business-Intelligence-Software spezialisierte Unternehmen hatte zuvor mitgeteilt, es habe von der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) eine so genannte Wells Note erhalten. Darin teilt die Behörde mit, sie empfehle ein Zivilverfahren gegen Business Objects wegen des Verdachts auf Falschbilanzierung. Eine inoffizielle Ermittlung der SEC lief bereits sei Mai dieses Jahres.

Business Objects darf die Benachrichtigung beantworten und will sich in der Sache verteidigen. Die Firma vermutet, Stein des Anstoßes sei die Tatsache, dass sie ihr Backlog an nicht ausgelieferten Aufträgen nicht ausweist (und nicht irgendwelche falsch verbuchten Einnahmen). Seine Veröffentlichungen entsprächen in diesem Punkt dem Aktienrecht und der Branchen- und allgemeinen Praxis, erklärte das Unternehmen. (tc)