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SE-Linux - supersicher

12.06.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Unter der Bezeichnung "SE-Linux" (Security Enhanced Linux) hat der US-Nachrichtendienst NSA (National Security Agency) gemeinsam mit Open-Source-Programmierern Linux-Module mit speziellen Security-Funktionen entwickelt. Sie umfassen unter anderem ein verschlüsseltes Dateisystem und besondere Absicherungen der Systemadministration sowie der Zugangskontrolle. Weitere Mechanismen sollen dafür sorgen, dass auch Viren, Würmer und Hacker keine Chance haben, Daten zu zerstören oder auszuspionieren.

Dokumentationen und Versionen für unterschiedliche Linux-Kernels finden sich auf der Website des Projekts "Linux Security Modules". Für die Red-Hat-Versionen 6.1 bis 7.1 gibt es RPM-Installationspakete auf der SE-Linux-Projektseite bei Sourceforge.net. (lex)