Intel-Chipsatz 845

SDRAM statt Rambus-Speicher

21.09.2001
MÜNCHEN (CW) - Intels neuer Chipsatz für Pentium-4-Prozessoren ist am Markt. Damit können nun auch P4-Systeme mit SDRAM-Speicher gebaut werden.

Der neue Intel-Chipsatz ist unter der Bezeichnung "845" erhältlich. Im Gegensatz zum bisherigen Pentium-4-Chipsatz "850", der Rambus-Speichermodule benötigt, arbeitet der Neue mit den günstigeren SDRAM-Modulen vom Typ PC133. Der 845 basiert wie schon der Vorgänger auf Intels Hub-Architektur, bestehend aus dem Memory Controller Hub (MCH) 82845 und dem I/O Controller Hub (ICH2) 82801BA.

Mit dem 845 möchte Intel die Verbreitung von Pentium-4-Systemen vorantreiben. Bislang konnten in diesen PC nur Rambus-Speichermodule (RDRAM) eingesetzt werden, die rund doppelt so teuer wie herkömmliches SDRAM sind. Die großen PC-Hersteller bieten bereits Systeme mit dem neuen Chipsatz an. Der MCH unterstützt einen 400-MHz-Systembus und Vierfach-AGP. Der ICH2 stellt unter anderem bis zu vier USB-Schnittstellen, AC97-Audio und Dual-Ultra-ATA/100-Controller bereit. Den Preis für den 845er-Chipsatz beträgt 42 Dollar.

Gleichzeitig mit dem Chipsatz hat Intel auch die Verfügbarkeit von zwei Mainboards auf 845er-Basis angekündigt. Das D845WN hat ATX-Formfaktor, das Board im Micro-ATX-Format trägt die Bezeichnung D845HV.