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SCO enttäuscht die Wallstreet

26.04.2000

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die kalifornische Softwareschmiede Santa Cruz Operation (SCO) hat in ihrem zweiten Geschäftsquartal einen Nettoverlust von 19,8 Millionen Dollar ausgewiesen. Ein Jahr zuvor hatte das Unternehmen noch einen Profit von 3,8 Millionen Dollar erwirtschaftet. Der operative Verlust lag im abgelaufenen Berichtszeitraum bei minus 13,9 Millionen Dollar oder 39 Cent je Aktie. Analysten hatten mit einem Fehlbetrag von lediglich 16 Cent pro Anteilschein gerechnet. Zudem musste der Hersteller von Business-Software einen Umsatzrückgang von 36 Prozent hinnehmen. Die Einnahmen beliefen sich auf 35,5 Millionen Dollar; ein Jahr zuvor waren es noch 55,7 Millionen Dollar. SCO-Chef Doug Michels machte für das enttäuschende Ergebnis vor allem das Jahr-2000-Problem verantwortlich.