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Schröder macht sich in China für freies Internet stark

30.12.2002

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Anlässlich der Verleihung der Ehrendoktorwürde der Tonji-Universität in Schanghai, die stark von der deutschen Wirtschaft gefördert wird, hat sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) für die Einhaltung der Menschenrechte und eine Gesellschaft ausgesprochen, "die von ungehindertem Informationsaustausch profitiert". Dabei sprach sich der deutsche Regierungschef insbesondere auch für ein "freies Internet" in jedem Land der Erde aus. Dieses fördere die "wirtschaftliche, wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung", so Schröder. China verwehrt seinen Bürgern teilweise den Zugang zu ausländischen Sites und kontrolliert in letzter Zeit auch verstärkt die öffentlich zugänglichen Internet-Cafés - einen privaten Netzzugang kann sich im offiziell kommunistischen Reich der Mitte ohnehin so gut wie niemand leisten. (tc)