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Schlechte Noten für Beratungskompetenz der IT-Anbieter

14.12.2001
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MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Deutsche Unternehmen sind mit den E-Business-Beratungskompetenzen der klassischen IT-Anbieter mehrheitlich unzufrieden. Einer Erhebung des Integrationsspezialisten Sterling Commerce zufolge bescheinigen nur vier Prozent der befragten Firmen den Herstellern auf diesem Gebiet eine "hohe Kompetenz". Weitere 16 Prozent stellen immerhin ein zufrieden stellendes Urteil aus. Knapp ein Drittel (31 Prozent) hat dagegen "schlechte Erfahrungen" mit den Consulting-Leistungen der Anbieter gemacht, was in jedem vierten Fall zu einem Stopp der Projekte geführt hat. Die Erhebung stützt sich auf die Befragung von 528 Firmen mit einem jährlichen Umsatz von mehr als 100 Millionen Mark.

Unternehmen mit negativen Erfahrungen kritisieren vor allem unzureichende Kenntnisse beim Aufbau spezifischer Geschäftsprozesse sowie mangelnde Kompetenzen in den Integrationstechnologien. Auch die strategische Beratung und die Fähigkeiten beim Aufbau elektronischer Handelsgemeinschaften schneiden im Urteil der Befragten mehrheitlich schlecht ab. Nur in punkto Markt- und Branchenwissen stellen die Kunden den E-Business-Beratern der IT-Firmen überwiegend gute Noten aus. (jw)