Schlechte Aussichten für Hermes Precisa

21.11.1986

ZÜRICH (apa) - Für "besorgniserregend hält Olivetti-Vorstandsmitglied Vittorio Levi die Aussichten der Schweizer Tochtergesellschaft Hermes Precisa International (HPI), die unter anderem Computerdrucker fertigt. Auf dem Markt für Schreibmaschinen sei inzwischen eine spürbare Stagnation eingetreten, erklärte Levi gegenüber dem Schweizer Wirtschaftsmagazin "Bilanz". Trotzdem meinte Levi, für 1986 könne die in Yverdon ansässige Tochter erstmals seit der Übernahme durch Olivetti vor fünf Jahren mit einem ungefähr ausgeglichenen Ergebnis rechnen.

Der Umsatz des Büromaschinenherstellers mit seinem Schwergewicht auf Schreibmaschinen und Druckern dürfte nach Aussagen des Generaldirektors von Olivetti das Vorjahresergebnis um sechs bis sieben Prozent übertreffen, aber rund 10 Prozent hinter den Planzahlen zurückbleiben. Die seit 1981 entstandenen Verluste von HPI beliefen sich auf mehr als 36 Millionen Schweizer Franken.