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Schenker scannt die Lieferkette mit RFID

31.01.2007
Mit einer gehosteten IT-Infrastruktur bindet der Logistik-Dienstleister Echtzeitdaten über Warenflüsse in seine Geschäftsanwendungen ein.

Innerhalb der weltweiten Lieferkette verbinde das System jedes RFID-Gerät mit beliebigen Logistik-Applikationen, erklärt Helmut Faerber, IT-Manager am Schenker Standort Essen (RFID = Radio Frequency Identification). Auf diese Weise könne sein Unternehmen den Kundenservice verbessern und schneller auf Veränderungen reagieren.

Die zugrundeliegende Software stammt zum größten Teil von Oracle, darunter die Datenbank, der Application Server und die SOA-Suite des US-Herstellers. An der Entwicklung beteiligt war der RFID-Systemintegrator TBN; als Hosting-Dienstleister agiert T-Systems. RFID-Daten werden in der neuen Architektur von Oracles Sensor Edge Server aufgenommen, gefiltert und in einem zentralen Repository zusammengeführt. Arbeitsabläufe und eingehende Daten steuert Oracles BPEL Process Manager. Verbunden mit dem RFID-System ist unter anderem das bereits vorher genutzte SAP Logistics Execution System.

Schenker gehört zum Ressort DB Logistics der Deutschen Bahn. Mit einem Umsatz von 8,9 Milliarden Euro und 42 000 Mitarbeitern gehört das Unternehmen zu den weltweit größten Logistik-Dienstleistern. (wh)