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Honico

SAP-Anwender können Lizenzkosten um ein Drittel senken

13.07.2006
Nach Schätzungen des Softwareentwicklers Honico könnte jedes Unternehmen zwischen 10 und 33 Prozent des Aufwands für seine SAP-Lizenzen sparen.

Die Hamburger Honico Systems GmbH bietet mit dem Tool "Dynamic License Control" (DLC) eine Erweiterung seiner Prüfsoftware "Accountman" an, mit der sich SAP-Systemlandschaften genauer vermessen lassen sollen. Um die IT-Kosten in den Griff zu bekommen, müssten sich die Anwender eine genaue Übersicht über die eingesetzte Software und deren Nutzung verschaffen, heißt es in einer Mitteilung des Anbieters. Intransparente und ungenaue Vermessungssysteme dürften angesichts des wachsenden Kostendrucks nicht länger hingenommen werden. Nicht oder falsch genutzte Lizenzen böten zusätzliches Sparpotenzial.

Mit dem Vermessungs-Tool will Honico Defizite des SAP-eigenen Werkzeugs, der License Administration Workbench (LAW), ausgleichen. LAW setze für die Bereinigung von nicht stimmigen User-IDs im SAP-System aufbereitetes Datenmaterial voraus. Gerade bei global agierenden Konzernen mit heterogenen IT-Strukturen sei dieses jedoch kaum vorhanden. Mit DLC versprechen die Hamburger eine systemübergreifende Datenkonsolidierung sowie eine dynamische Lizenzvermessung, auf deren Basis gesicherte Informationen über den Lizenzstatus in Sachen SAP-Nutzung möglich seien.

Das Tool registriert das Nutzerverhalten und analysiert automatisch die unterschiedlichen Nutzertypen. Inaktive oder im System doppelt geführte Nutzer werden identifiziert, die Daten auf ihre logische Stimmigkeit abgeklopft und zuletzt angezeigt, ob ein Up- oder Downgrade der Lizenzierung notwendig ist. Auf Basis der so gewonnenen Statistiken könnten Lizenznachkäufe vermieden und die Aufwände eindeutig den jeweiligen Kostenstellen im Unternehmen zugewiesen werden.

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