Samsung klärt auf

Samsung Galaxy S10 Lite vs. Galaxy S10 - Die Unterschiede

09.01.2020
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Was sind die genauen Unterschiede zwischen Samsung Galaxy S10 Lite und Galaxy S10? Wir fragten am Samsung-Stand auf der CES nach.

Als Samsung kurz vor dem Beginn der CES sein neues Smartphone Galaxy S10 Lite vorstellte, ging das südkoreanische Unternehmen nicht gerade ausführlich auf die Unterschiede zum Galaxy S10 ein. Wir haben deshalb auf der CES in Las Vegas am Stand von Samsung nachgefragt. Ein Samsung-Mitarbeiter erklärte uns die wesentlichen Unterschiede zwischen Galaxy S10 Lite und Galaxy S10.

Samsung stellt das S10 Lite an seinem Stand auf der CES aus.
Samsung stellt das S10 Lite an seinem Stand auf der CES aus.

Die Unterschiede beim Bildschirm fallen als erstes auf: Das Galaxy S10 Lite besitzt "nur" ein Super Amoled Display (6,7 Zoll, FHD+, 2.400 x 1.080 Pixel, 394 ppi), während es sich beim Galaxy S10 um einen Dynamic Amoled Bildschirm (6,1 Zoll, QHD+, 3040 x 1440 Pixel, 561 ppi) mit Support für HDR10+ handelt. Der kleinere Touchscreen des S10 löst also höher auf als der größere Touchscreen des S10 Lite und bietet zudem eine verbesserte High Dynamic Range Video Technologie.

Das Lite-Modell kann nicht kabellos aufgeladen werden, wohingegen das S10 Wireless Charging an Bord hat. Das Galaxy S10 Lite ist außerdem weder gegen Wasser noch gegen Staub zertifiziert geschützt, das S10 dagegen ist wasser- und staubgeschützt nach IP68. Das S10 darf also im Wasser eintauchen. Das Lite steckt zudem in einem Kunststoffgehäuse, während das S10 ein komplett aus Aluminium gefertigtes Gehäuse hat.

Kurioserweise besitzt das S10 Lite aber den stärkeren Akku, die Akkukapazität beträgt 4500 mAh, während es beim S10 nur 3400 mAh sind. Damit trägt Samsung offensichtlich dem besonderen Einsatzzweck des Lite-Modells Rechnung: Es soll sich vor allem an Film-Fans richten. Wer selbst Videos mit dem Galaxy S10 Lite aufnehmen will, kann dafür sowohl eine Hardware-basierte Bildstabilisierung als auch eine zuschaltbare Software-basierte Bildstabilisierung nutzen, um Bildverwackler auszugleichen. Letztere führt aber zu einer etwas schlechteren Bildqualität.

Einen relativ großen Unterschied gibt es übrigens bei der Kameraausstattung ( Hauptkamera: 48 MP-Weitwinkel + 12 MP Ultra-Weit + 5 MP Makro beim Lite-Modell; 12 MP-Weitwinkel + 16 MP Ultra-Weit + 12 MP Tele beim S10; Frontkamera: 32 MP beim Lite und 12 MP beim S10) – wie sich das aber bei der Bildqualität auswirkt, muss erst ein Test klären. (PC-Welt)