Neuer Anlauf

Samsung Galaxy Fold ab September erhältlich

25.07.2019
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Seine erste Berührung mit Informatik erfolgte an einem C64 samt Floppy VC 1541. Von Anfang an nutzte er diesen faszinierenden Heimcomputer nicht nur zum Daddeln, sondern auch für die Basic-Programmierung. Unter anderem half er seinen damals etwas müden Kopfrechnen-Fähigkeiten auf die Sprünge, indem er ein Programm schrieb, das immer zwei zufällig ausgewählte Zahlen zur Multiplikation stellte. Im Hintergrund lief ein Timer. Nur wenn er das Ergebnis innerhalb des vorgegebenen Zeitraums, der leider manchmal zu knapp bemessen war, richtig eintippte, bekam er einen Punkt gutgeschrieben. Seine Highscore-Ergebnisse waren durchwachsen, seine Programmierkenntnisse dafür umso besser. Der Lehrstuhl, an dem er als studentische Hilfskraft angestellt war, gehörte seinerzeit zu den Vorreitern in Sachen IT. Man übersetzte damals die griechischen Inschriften der antiken Stadt Hierapolis – heute ist dieses türkische Pamukkale bekannt durch seine Kalksinter-Terrassen. Die wissenschaftlich korrekt erfassten und kommentierten Inschriften bearbeiteten Dirscherl und Kollegen zunächst in Wordperfect. Anschließend landeten die Texte in einer Datenbank, die auf CD gepresst und für sündhaft viel Geld weltweit verkauft wurde. Über dieses epigraphische Datenbankprojekt, diverse C-Programmierereien auf Unix-Systemen und seine ersten Experimente mit Linux landete er schließlich professionell bei der IT. Seit den späten 1990-ern nutzt er Linux als Produktivsystem, seit Anfang der 2000-er Jahre ist Linux sein hauptsächliches OS. Nach vielen Jahren mit Suse Linux und Open Suse und zwischendurch Ausflügen zu Red Hat und Debian landete er bei Ubuntu und erledigt damit alle Arbeiten. Linux und C ist er bis heute treu geblieben – nach einem Ausflug zu PHP und MySQL. Mittlerweile bastelt er auch mit Arduino. Bei pcwelt.de betreut er vor allem Business-IT-Themen und hat den Auto & Technik-Bereich von Null beginnend aufgebaut. Seine Tests der Infotainmentsysteme in modernen Fahrzeugen gehören zu den ausführlichsten Tests, die man dazu überhaupt finden kann. Daneben schreibt er zudem fast täglich aktuelle Meldungen aus der IT-Welt.
Samsung verkauft das Galaxy Fold ab Spetember 2019. Die Südkoreaner wollen die technischen Probleme gelöst haben.

Samsung nimmt einen neuen Anlauf mit dem Galaxy Fold. Die Südkoreaner wollen die technischen Probleme gelöst haben und verkaufen ihr erstes faltbares Android-Smartphone nun ab September 2019. Samsung teilte mit, dass es den klappbaren Touchscreen verbessert habe und der damit besser geschützt sei. Die oberste Schutzschicht des Infinity-Flex-Displays sei jetzt über den Rand hinausgeführt worden. Damit soll jetzt für jeden Benutzer offensichtlich sein, dass diese Schutzschicht Teil des Touchscreens ist und nicht entfernt werden darf. Im April 2019 hatten nämlich einige der ersten Tester des Galaxy Fold versucht, diese Schutzsicht abzuziehen und den Bildschirm damit zerstört.

Samsung Galaxy Fold ab September erhältlich
Samsung Galaxy Fold ab September erhältlich
Foto: Samsung

Samsung versuchte anfangs diese Fehlbedienung zum alleinigen Grund für die technischen Problem mit dem Galaxy Fold zu machen. Es stellte sich dann aber heraus, dass es auch konstruktive Probleme gab, für die man die Nutzer nicht verantwortlich machen konnte. Samsung verschob deshalb den ursprünglich für April 2019 geplanten Verkaufsstart zunächst auf unbestimmte Zeit.

Gegen diese anderen technischen Probleme ist Samsung in den letzten Monaten ebenfalls vorgegangen. Das Galaxy Fold soll jetzt besser geschützt sein gegen externe Partikel, die es beschädigen könnten. Denn in den Spalt zwischen Display und Scharnier gelangten bei der ersten Ausführung des Galaxy Fold Partikel, die den Bildschirm von hinten zerstörten. Dieses Problem soll nun behoben sein und der Abstand zwischen Gelenk und Bildschirm wurde verkleinert. Außerdem hat Samsung den oberen und unteren Bereich des Gelenks verstärkt.

Der Preis bleibt gegenüber der ursprünglichen Ankündigung unverändert bei 1980 US-Dollar (UVP). Der Preis in Deutschland dürfte damit ebenfalls unverändert bleiben: Also bei 2.000 Euro. (PC-Welt)