Online-Lösung für kleine Unternehmen

Sage One - Buchhaltung in ganz einfach

Malte Jeschke war bis März 2016 Leitender Redakteur bei TecChannel. Seit vielen Jahren beschäftigt er sich intensiv mit professionellen Drucklösungen und deren Einbindung in Netzwerke. Daneben gehört seit Anbeginn sein Interesse mobilen Rechnern und Windows-Betriebssystemen. Dank kaufmännischer Herkunft sind ihm Unternehmensanwendungen nicht fremd. Vor dem Start seiner journalistischen Laufbahn realisierte er unter anderem für Großunternehmen IT-Projekte.
Kleine Unternehmen mit bis zu fünf Mitarbeitern sind die Zielgruppe von Sage One. Die Online-Lösung soll es den Firmen erlauben, die Buchhaltung ohne entsprechende Vorkenntnisse selbst zu erstellen. Sage One ist in zwei Ausbaustufen verfügbar und monatlich kündbar.

Bei Sage One handelt es sich um eine webbasierte Unternehmenssoftware, die kleine Unternehmen bei der Erledigung der Buchhaltung unterstützen soll.

Foto: Sage

Sage One wird in zwei Produktvarianten angeboten werden. "Finanzen und Buchhaltung" beinhaltet Rechnungserstellung, automatisierte Buchhaltung, Online-Banking, Umsatzsteuervoranmeldung sowie Auswertungen. Diese Variante kostet 16,95 Euro monatlich (zzgl. Mwst.) pro Account. Etwas weniger bietet die Version "Angebot und Rechnung", hier beschränken sich die Funktionen auf Rechnungserstellung, Online-Banking sowie offene Posten. Sage One Angebot und Rechnung kostet monatlich 9,95 Euro (zzgl. MwSt.). Die Lösung ist monatlich kündbar. Interessierte Anwender können Sage One 30 Tage kostenlos testen, derzeit kann man Betatester werden.

Die Unternehmenssoftware beinhaltet Online-Banking-Funktionalität und unterstützt die Standardschnittstelle HBCI. Ist die Verbindung mit dem Konto hergestellt, lassen sich die Kontobewegungen einfach verbuchen. Wird beispielsweise die abgebuchte Miete einmal als Ausgabe definiert, erkennt die Lösung dies beim nächsten Mal automatisch und schlägt eine entsprechende Verbuchung vor. Angelegte Rechnungen lassen sich gleichfalls automatisch zuordnen. Eine manuelle Buchung ist ebenso möglich. Der integrierte Rechnungsdesigner erlaubt beispielsweise das Einbinden von Logos zur Individualisierung des Formulars.

Ein Import von Stammdaten ist derzeit nicht vorgesehen. Ein gesondertes Anlegen ist allerdings nicht zwangsweise notwendig, die Daten können während des jeweiligen Prozesses, etwa der Rechnungserstellung, definiert werden, wovon wir uns bei einer Demonstration der Lösung überzeugen konnten. Sage One liefert eine Übersicht der Bankkontenstände sowie einen Überblick über die offenen Ausgangsrechnungen. Begrenzungen hinsichtlich der Anzahl der Buchungen oder Kunden seien nicht gegeben.

Bei der Version "Finanzen und Buchhaltung" können Anwender die Umsatzsteuervoranmeldung einfach erstellen und diese ausdrucken oder über die integrierte Elster-Schnittstelle versenden. Zudem beinhaltet diese Variante eine Auswertung zur Einnahmen-Ausgaben-Rechnung.

Eine Installation ist bei der Cloud-Lösung Sage One nicht erforderlich, die Software läuft komplett Browser-basiert. Demzufolge sei auch ein mobiler Zugriff, beispielsweise via Tablet, problemlos möglich. Alle Daten würden in einem zertifizierten Rechenzentrum gespeichert, fürs Hosting zeichnet Amazon verantwortlich. Darüber hinaus werden die Daten in einem zweiten Rechenzentrum separat gesichert.

Dieser Artikel basiert auf einem Beitrag der CW-Schwesterpublikation TecChannel. (mhr)