US-Wirtschaftsaufschwung macht sich bemerkbar:

Robbies marschieren auf den Exportmarkt

15.06.1984

TOKIO (VWD) - Auf etwa 40 Milliarden Yen (etwa 400 Millionen Mark) haben sich die japanischen Exporte von Industrierobotern ersten Schätzungen zufolge 1983 gegenüber dem Vorjahr verdoppelt, Damit stellten sich die Ausfuhren auf etwas mehr als 20 Prozent des gesamten Erzeugungswerts dieser Geräte.

Industriekreise führen die Entwicklung vor allem auf den Wirtschaftsaufschwung in den USA zurück, da for allem die führenden Kfc-Hersteller wie General Motors und Ford bei japanischen Roboterproduzenten große Orders plaziert hätten. Von führenden Elektronikanbietern aus den USA-beispielweise IBM UND General Electric - wären ebenfalls bedeutende Aufträge gekommen.

Für 1984 erwarten die Industriekreise weitere steigende Ausfuhren solcher Geräte. Die Auftragsflut werde anhalten, heißt es. Gute Aufträge seien aus Europa zu erwarten. Unabhängige Fachleute in Tokio befürchten in diesem Industriesektor auch keine Handelsreibereien zwischen Japan und den USA/Europa, auch wenn der Inselstaat der führende Exporteur solcher Geräte sei. Mehr als 80 Prozent der einschlägigen Ausfuhren würden aber in Zusammenarbeit mit Partnern in den Auftragsländern getätigt, wobei das OEM-Modell im Vordergrund stehe. Daneben gebe es eine Zusammenarbeit in Montage und Vertrieb.