Richtiges Leben im Falschen: Virtuelle Welten boomen im Internet

08.11.2006
Exklusive Konzerte, Autorenlesungen und TV-Shows sorgen in der virtuellen Welt „Second Life“ im Internet für Unterhaltung.
Fast wie im richtigen Leben?
Fast wie im richtigen Leben?

Sogar eine eigene Währung haben die inzwischen über eine Million internationalen Bewohner - und schon die erste Millionärin. Nun kommt sogar noch eine eigene Boulevard-Zeitung aus dem Springer Verlag dazu: Das Internet-Portal Bild.T-Online will ab Dezember wöchentlich ausführlich über das Leben im populären Pixelland berichten.

Die in Hessen lebende Lehrerin Anshe Chung hat beim Anbieter Second Life ein virtuelles Immobiliengeschäft gegründet und sich zwischen Bits und Bytes zu einer erfolgreichen Unternehmerin entwickelt - online und offline. Heute beschäftigt Anshe in ihrer echten Firma in China mehrere Angestellte. „Ich glaube, ich bin die erste Virtual-World-Millionärin, zumindest in chinesischen Yuan“, sagt die gebürtige Chinesin der Zeitschrift „eGames“.

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