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Restrukturierung bei Arxes zeigt erste Erfolge

27.01.2003

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die Arxes Information Design AG sieht nach hohen Verlusten in den beiden Vorjahren den Turn-around geglückt: In der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres (Ende: 31.Dezember 2002) erzielte der Aachener IT-Dienstleister vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) einen Gewinn von rund 2,2 Millionen Euro. Der operative Profit vor Firmenwertabschreibungen (Ebita) belief sich auf zirka eine Million Euro. Nach eigenen Angaben wäre das Unternehmen dabei ohne die nicht liquiditätswirksamen Wertberichtigungen auch auf Nettobasis in die Gewinnzone zurückgekehrt. Zum Vergleich: Im entsprechenden Zeitraum des Vorjahres hatte der IT-Dienstleister noch einen Ebitda-Verlust von 7,6 Millionen Euro ausgewiesen (Computerwoche online berichtete), bis Ende des Geschäftsjahres 2001/2002 war das

Defizit das Minus aufgrund umfangreicher Restrukturierungsmaßnahmen auf 15,1 Millionen Euro angewachsen.

Zwischen Juli und Dezember 2002 verbuchte Arxes gegenüber dem Vorjahreszeitraum einen Umsatzrückgang um 49 Prozent von 104,5 Millionen auf 53,4 Millionen Euro. Im Kerngeschäft IT-Dienstleistungen sanken die Einnahmen von 44,5 Millionen auf 33,4 Millionen Euro.

Wegen des Verkaufs von verschiedenen Geschäftsbereichen hatte das Unternehmen im Geschäftsjahr 2001/2002 trotz hoher Verluste und Abschreibungen einen positiven operativen Cashflow in Höhe von 24,8 Millionen Euro ausgewiesen. Ende Dezember 2002 beliefen sich die Barmittel laut Arxes noch auf 7,3 Millionen Euro. Das zum Geregelten Markt gewechselte Unternehmen beschäftigte zum Stichtag noch 613 Angestellte - im Geschäftsjahr 200/2001 hatten die Aachener im Schnitt noch mehr als 1200 Mitarbeiter auf dem Lohnzettel gehabt. (mb)