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Redback schreibt wieder schwarze Zahlen

30.01.2006
Der auf Breitband-Netzausrüstung spezialisierte kalifornische Hersteller erzielt nach fünf Jahren erstmals wieder einen Quartalsgewinn.

Redback Networks schrieb im Schlussquartal 2005 überraschend einen Nettoprofit von 300.000 Dollar oder einen Cent je Aktie, nachdem im Vorjahreszeitraum noch ein Verlust von zwölf Millionen Dollar oder 23 Cent pro Anteil angefallen war. Der Umsatz des Netzausrüsters aus San José, Kalifornien, kletterte im Jahresvergleich um rund 50 Prozent auf 48 Millionen Dollar. CEO Kevin DeNuccio hob in einer Stellungnahme insbesondere die um 105 Prozent gestiegenen Einnahmen der SmartEdge-Produktfamilie hervor.

Mit Redback geht es nach einer langen Durststrecke wieder aufwärts, nachdem die Company im vergangenen Jahr einen Großauftrag des US-Carriers BellSouth an Land ziehen konnte. Einige Analysten rechnen damit, dass sich im laufenden Jahr vier bis fünf weiter TK-Unternehmen, darunter möglicherweise auch AT&T und Verizon, Redbacks Lösungen für hochentwickelte personalisierte IP-Services ordern. (mb)