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Red Hat zahlt 500.000 Dollar für Agfa-Monotype-Vergleich

08.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Der in den USA marktführende Linux-Distributor Red Hat hat 500.000 Dollar für eine Lizenzvereinbarung abgeschrieben, die zwecks Beilegung eines Rechtsstreits mit Agfa Monotype geschlossen wurde. Der Schriftenanbieter hatte Red Hat im Mai 2002 des Verstoßes gegen seine Rechte und Marken bezichtigt. Der Disput wurde im Dezember 2003 beigelegt, wie aus einer Pflichtveröffentlichung Red Hats bei der US-Börsenaufsicht hervorgeht.

Red Hat darf nun im Rahmen der geschlossenen Vereinbarung verschiedene kommerzielle Schriften aus der Bibliothek von Agfa Monotype fünf Jahre lang mit seiner Software verteilen. Beide Seiten erheben nun keinerlei rechtliche Ansprüche mehr gegeneinander. (tc)