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Red Hat plant Utility-Computing

20.01.2004

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Red Hat plant einen Dienst, über den Kunden via Fernwartung Linux-Server aufsetzen und konfigurieren können. Den "Provisioning-Service" kündigt der Linux-Anbieter voraussichtlich am Mittwoch auf der Fachmesse LinuxWorld Conference and Expo in New York an.

Den Dienst gliedert der Anbieter in sein Support-Programm "Red Hat Network" ein, in dessen Grundpreis bereits ein Modul für die Verteilung von Software-Updates enthalten ist. Für zusätzliche 96 Dollar pro Server und Jahr bekommen Kunden ein System-Management-Modul. Die Provisioning-Komponente kostet laut Sean Witty, Produkt-Marketing-Manager bei Red Hat, 192 Dollar pro Server und Jahr.

Mit Hilfe des Provisioning-Service sollen Administratoren verschiedene Funktionen über eine zentrale Management-Konsole abrufen können. Dazu zählen die Template-basierende Konfiguration einzelner Softwarekomponenten, die Übertragung einer Server-Konfiguration auf weitere Rechner, das Wiederherstellen des Ursprungszustands einer Konfiguration und das Abgleichen von Konfigurationsdateien.

Provisioning ist eine Schlüsselanwendung für das von verschiedenen Herstellern wie IBM, Hewlett-Packard, Sun und Computer Associates propagierte "Utility Computing" oder "Computing on Demand". Ziel des Ansatzes ist es, die Kosten für den Betrieb der IT an den tatsächlichen Ressourcenbedarf zu koppeln und die Anschaffung von Überkapazitäten zu vermeiden, um dadurch Kosten zu senken. (lex)