Aprilscherz, mehr oder weniger

RE-35 macht aus analogen Kameras keine digitalen

Thomas Cloer war viele Jahre lang verantwortlich für die Nachrichten auf computerwoche.de. Er sorgt außerdem ziemlich rund um die Uhr bei Twitter dafür, dass niemand Weltbewegendes verpasst, treibt sich auch sonst im Social Web herum (auch wieder bei Facebook) und bloggt auf teezeh.de. Apple-affin, bei Smartphones polymorph-pervers.
Das wäre zu schön, um wahr zu sein - mit analogen Kleinbildkameras digitale Fotos schießen.
RE-35 - endlich ein praktikabler Weg, um analoge Kleinbildkameras ins digitale Zeitalter zu befördern.
RE-35 - endlich ein praktikabler Weg, um analoge Kleinbildkameras ins digitale Zeitalter zu befördern.

Falls es sich dabei nicht um einen perfiden Aprilscherz handelt (was einige bereits vermuten), dann ist RE-35 eine Art Filmpatrone mit ausziehbarem, flexiblem Sensor, die sich wie ein guter alter Kleinbildfilm in eine Kamera einlegen lässt. Der "Flexisensor" kann je nach Ausführung 4, 8 oder 12 Megapixel aufnehmen, die Fotos landen auf Flash-Speicherchips in der Patrone.

Übertragen zum PC oder Mac werden die Fotos dann via USB. Ein Bildbearbeitungsprogramm ist ebenfalls auf der Patrone gespeichert und lässt sich direkt von dort starten.

Zu Preisen und Verfügbarkeit machen die Hamburger Kommunikationsdesigner Rogge & Pott GbR bisher keine näheren Angaben außer, dass RE-35 später in diesem Jahr erhältlich sein soll. Wir halten Sie auf dem Laufenden und werfen unsere alten Kameras erst einmal noch nicht weg.

Update: Es handelt sich nicht RPT nicht um ein Produkt, sondern um ein Referenz-Design von Rogge und Pott für deren Portfolio. Das stand eigentlich schon länger online, wurde aber am 1. April nochmals per Pressemitteilung publiziert. "Sie können sich nicht vorstellen, was hier los ist", sagte uns Frau Pott eben am Telefon. "Jetzt suchen wir händeringend jemanden, der das wirklich für uns produziert." Was schwierig dürfte. Schade. Wäre aber auch zu schön gewesen.