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Razzia gegen rechtsextreme Kazaa-Nutzer

25.03.2004

Die deutsche Justiz hat eine Razzia gegen Nutzer der Musiktauschbörse Kazaa unternommen und Ermittlungsverfahren gegen die Verdächtigen eingeleitet, weil sie über diese Plattform rechtsextreme Musik im Internet vertrieben haben sollen. Die Ermittlungen der Kriminalämter von Bund und Ländern richten sich gegen insgesamt 342 Personen in 15 Bundesländern. Sie sollen den Zugriff auf Musiktitel von deutschen Bands mit menschenverachtenden, rassistischen und nationalsozialistischen Inhalten ermöglicht haben. Die Razzia war hierzulande nicht die erste dieser Art. Vor drei Jahren ermittelten die Behörden bereits gegen rechtsextreme Nutzer der damals führenden Tauschbörse Napster. (pg)