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Razorfish schließt finnische Niederlassung

06.07.2001

MÜNCHEN (COMPUTERWOCHE) - Die von Investorenklagen, Entlassungen und einem fallenden Aktienkurs gebeutelte Web-Agentur Razorfish hat ihre Niederlassung in Finnland geschlossen. Laut Melissa Kramer, Pressesprecherin des New Yorker Internet-Beraters, handelt es dabei um eine weitere Maßnahme, die Kosten in den Griff zu bekommen und profitabler zu wirtschaften. Über die Zahl der Mitarbeiter, die von der Schließung betroffen sind, gab sie jedoch keine Auskunft.

Wie andere Consulting-Firmen in der New Economy leidet auch Razorfish unter dem dramatischem Absturz der Branche und dem Wegsterben der Kunden aus der Dotcom-Szene.

Nach dem Close-down des Büros in Helsinki verbleiben dem Unternehmen noch vierzehn Niederlassungen, unter anderem in San Franzisko, Tokio und London.